BUDDHISMUS

Buddhismus ist schon lange nicht mehr wie er sein sollte. Die Mehrzahl der heutigen Buddhisten folgen einer völlig ENTSTELLTEN Lehre des Buddha. Darum habe ich BUDDHISMUS WIE ER SEIN SOLLTE I + II, zwei Bände des WAHREN Buddhismus, geschrieben, darin enthalten auch die Geheimlehre des Buddha und deren Anwendung in der heutigen und zukünftigen Welt. Diese beiden Bände sind vor allem dem Urbuddhisten Dr. Georg Grimm gewidmet. Dr. Georg Grimm (Autor von "Die Lehre des Buddho"), der in physischer Form nicht mehr unter uns weilt, ist eine große Seele, welche die Urlehre des Buddha wieder zum Leben erweckte. Man fragt sich jedoch: Wie konnte es geschehen dass der Buddhismus von heute größtenteils zu einer Beleidigung der wahren Lehre des Buddha entartete? Wie konnte es passieren, dass die Lehre des Buddha zwischen 800 und 1000 n. Chr. vollständig aus Indien verschwand? Wie konnte es passieren, dass der Buddhismus von heute so entstellt wurde, ja, dass er sogar zum "Vergrößerungsspiegel der Mängel des Katholizismus" geworden ist, wie Deussen in seinen Memories of India (Erinnerungen an Indien) beklagt?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zurückgehen bis zu Buddhas Tod im Jahre 483 v. Chr. Nach dem Tode Buddhas wurden seine Reden und Aussprüche, welche sich seine Mönche wortgetreu ins Gedächtnis eingeprägt hatten, auf mehreren Konzilien (ca. 483, 383 und 245 v. Chr.) in Gruppen oder Nikayas geordnet und in "Körben" oder Pitakas zusammenfasst, und zwar:

1. in den Korb der Reden oder Suttapitakam
2. in den Korb der Ordensregeln oder Vina-yapitakam
3. den Korb der Scholastik oder Abhidham-mapitakam,
später hinzugefügt als eine selbständige Weiterbildung.

Diese drei "Körbe" oder Tipitaka enthielten die Gesamtheit der Lehre des Buddha.

ABER: Sehr bald nach dem Tode des Buddha erschien eine NEUE Erklärung, nämlich Kommentare zur Lehre des Buddha. Diese Kommentare, die einfach BEHAUPTETEN, den Gesichtspunkt der ersten drei Konzilien nach Buddhas Tod zu repräsentieren, wurden von älteren Mönchen bzw. Theras in Pali geschrieben unter dem Namen "Erklärung des Sinnes" oder Atthakatha.

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Diese "Erklärung" wurde 245 v. Chr. von dem Mönch Mahinda, Sohn des Königs Asoka von Ceylon, mit den ursprünglichen drei "Körben" vereint und ins alte Singalesisch übersetzt. Mehr als 200 Jahre später wurden die mündlich überlieferten Tipitaka (aus gutem Grund Maha Atthakatha oder GROSSE Erklärung des Sinnes genannt), die drei Körbe also, die die Lehre des Buddha enthielten, zum ersten Mal aufgeschrieben. Es ist deshalb nur dieser Dreierkorb (Tipitaka), der wirklich beanspruchen kann, die wahre Lehre des Buddha zu enthüllen.

Um 500 n. Chr. entdeckte der Mönch Buddhaghosa, der von Indien nach Ceylon gezogen war, das Maha-Atthakatha, welches die ursprüngliche Lehre des Buddha in den drei Körben enthielt und übersetzte die wesentlichen Teile zuzüglich seiner eigenen Interpretationen ins Pali. Diese Interpretationen verursachten den zeitweiligen Fall der Lehre des Buddha zwischen 800 und 1000 n. Chr. Um die Richtigkeit meiner Aussage zu beweisen, werde ich nun nur eins von vielen Beispielen anführen, die demonstrieren, wie der Mönch Buddhaghosa die Lehre des Buddha missverstand und demzufolge missinterpretierte.

Der Buddha erklärt mit eindeutigen Worten, dass es ein überlebendes Prinzip gibt, den "EINEN Wanderer", das von Leben zu Leben reinkarniert, bis es sich von dem gelöst hat, was es NICHT ist. Im Majj.Nik., 77. Diskurs, sagt Gautama Buddha:

"Gerade als ein Mensch von seinem Ort zu einem anderen ging, kam ihm der Gedanke: ‚Ich bin von meinem Ort zu einem anderen gegangen, ich habe dort gestanden, dort gesessen, dort gesprochen und bin dort still gewesen; dann bin ich wieder von diesem Ort zu meinem eigenen zurückgekehrt; auf die gleiche Art erinnern sich meine Jünger an verschiedene Formen früherer Existenz.'"

Das waren die Worte des Buddha, was die Reinkarnation des überlebenden Prinzips, hier symbolisiert durch den "EINEN Wanderer", anbelangt. Es ist wahr, dass die Diskurse des Buddha nicht immer wörtlich genommen, sondern als Gleichnisse gesehen werden sollen, aber Buddhaghosa ging in dieser Richtung zu weit. Seine Theravada-Interpretation des Gleichnisses des "einen Wanderers" ist die folgende: Ein menschliches Wesen existiert im Wesentlichen aus körperlichen und mentalen Kräften, die sich selbst im "Ich" ausdrücken. Beim Tode verschwinden diese Kräfte, werden ausgelöscht. In Fortsetzung dieser Kräfte erwachen neue Eltern, neue Kräfte, äquivalent zu denen, die ausgelöscht wurden. Diese neuen Kräfte formen dann wieder ein menschliches Wesen und nennen sich selbst einmal mehr "Ich". Das, so behauptet Buddhaghosa, sei Wiedergeburt wie vom Buddha gelehrt.

Wo, so frage ich, ist der EINE Wanderer, das überlebende Prinzip, das Unzerstörbare, das überlebende Prinzip, jenes, das reinkarniert, jenes, das jetzt gefangen ist, sich aber selbst befreien kann, wenn es einfach nur loslässt, was es nicht ist? Die Definition der Wiedergeburt wie gelehrt von Buddhaghosa ist nichts anderes als Vernichtung. Es ist die zerstörerischste, entmutigendste Philosophie, die vorstellbar ist. Was haben die neuen Kräfte zu tun mit meinem Selbst, wenn ich identisch mit den alten Kräften und folglich also zerstört bin. Ich bin dann gegangen, zerstört, vernichtet. Ich habe nichts zu tun mit den neuen Kräften, die in einem neuen keimenden Material erwachen nach meinem Tode. Ich habe nichts zu tun mit diesen Kräften, selbst wenn sie äquivalent sind zu jenen, die verschwunden sind, so wie ich auch absolut nichts zu tun hätte mit einem geklonten "Ich".

Buddhaghosa fährt fort, diese Wiedergeburt zu interpretieren ("laut Buddha"), so als ob eine neue Kerze angezündet worden wäre mit einer alten, fast ausgelöschten. Und was ist mit der alten Kerze, wenn sie einmal niedergebrannt ist? Sie ist weg, hat nicht zu tun mit der neuen, brennenden Kerze. Das ist nicht Reinkarnation und Wiedergeburt wie von Buddha gelehrt. Das ist Wiedergeburt wie missverstanden und folglich missinterpretiert von Buddhaghosa. So eine Interpretation führt zu der Schlussfolgerung, dass ich nach dem Tode vernichtet werde und dass andere, gleiche Kräfte wieder entstehen. Aber was habe ich damit zu tun? Nichts. Solch eine Lehre ist Nihilismus, gegen den sich der Buddha in ernster Form ausgesprochen hat. In einem seiner Diskurse ruft der Buddha die folgenden Worte aus: "Ich, oh Mönche, werde von einigen Asketen und Brahmanen der Falschheit, Unkorrektheit, Eitelkeit, Unrichtigkeit beschuldigt: Ein Lügner ist der Asket Gautama, er lehrt Zerstörung und Vernichtung des Wesens, das jetzt existiert (satah sattvasya)!" So ist es also klar, dass der Buddha solch ein Wesen nicht nur postuliert, sondern das "Ich" oder "Selbst" auch als unzerstörbar erklärt hat. Das Beispiel mit der Kerze ist folgendermaßen zu verstehen: Die ätherische, für uns unsichtbare Essenz des Feuers manifestiert sich über oder an der Kerze und erzeugt das Ker-zenlicht. Blase ich das Kerzenlicht aus, dann verbleibt aber immer noch die Essenz und Wesenheit des Feuers, die darauf warten, sich NEU als Kerzenlicht zu manifestieren, WENN die Bedingungen dafür (Kerze und Docht) herrschen. Ebenso reinkarniert die menschliche Wesenheit, immer wieder auf's Neue, getrieben von Verlangen, Leben für Leben.

Die richtige Erklärung der Wiedergeburt ist so einfach, wie sie Buddhaghosa kompliziert machen will. ALLES VERLANGEN überlebt nach dem Tod als Energie in Permanenten Atomen, die sich selbst um einen neuen weiblichen Leib gruppieren und so den EINEN Wanderer, das "Ich", das "Selbst" wieder inkarnieren lassen. Du möchtest das vermeiden? Dann löse dich von deinem Verlangen. Werde VERLANGENSLOS.

Der Irrtum des Buddhaghosa bestand darin, anzunehmen, der Buddha hätte gelehrt, es gäbe kein "Ich" oder "Selbst", und wenn, dann nur im Zusammenhang mit den vergänglichen Gruppen.Wenn der Buddha das gelehrt hätte, dann hätte er es so gesagt. Das hat er aber nicht. Er sagte nie: "Es gibt kein Selbst". Er hat nur immer und immer wieder gesagt, was das "Ich" oder "Selbst" oder "Atman" NICHT ist. Wie kann ich lehren, was etwas nicht ist, wenn dieses Etwas nicht einmal existiert? Wenn der Buddha gelehrt hat, dass das "Ich" nicht existiert, dann meinte er immer, dass es für unsere SINNE, für die Erkenntnis, nicht existiert. Man muss allerdings Sam. Nik., XLV,4 lesen, um zu verstehen, dass der Buddha die Existenz des "Ich" oder "Selbst" akzeptiert, ohne es zu definieren, denn es "ist", nur eben nicht für unsere Sinne, für die Sinneswahrnehmung, für die Erkenntnis, für den Körper, das Gefühl, das Denken, für Seele und den Geist, aber es IST jenseits davon, jenseits der Welt der Erscheinungen (Hölle, Erde und Himmel). Du möchtest es erfahren? LÖSE dich in Meditation von Körper, Gefühl, Denken, von der Seele und sogar vom Geist. Das Selbst ist jenseits dieser Grenzen, wie der Buddha selbst lehrte. Gautama Buddha lehrte sogar verbal im Zusammenhang mit dem "Ich". Ich zitiere Gautama Buddha: "Ich bin nicht irgendwo, nicht für irgend jemanden, nicht in irgendetwas." - "Weil das Ich und alles, was dazugehört, nicht gefunden werden kann..." - "Selbst in diesem jetzigen Leben wird der Erleuchtete nicht herausgefunden werden (anaupal-abhamane)..." - "Das ist die wahre Atman- (oder ich, oder Selbst)- Lehre, das wahre attavada."

Wer, der einen gesunden Menschenverstand hat, kann im Licht und der Gegenwart dieser Worte immer noch behaupten, der Buddha habe gelehrt, es gäbe kein Ich oder Selbst? Oder, um es mit Dr. Georg Grimm zu sagen: "Wie dumm, wie abgrundtief dumm ist es, zu vermuten, der Buddha habe die Nicht-Existenz des "Ich" gelehrt!"

Was der Buddha lehrte, war die STILLE im Zusammenhang mit dem Ich oder Selbst, weil es nur in der Stille der Meditation erfahren werden kann, wenn wir uns gelöst haben von allem, was das Ich oder Selbst nicht ist, nämlich von Körper, Gefühl, Denken, Seele und Geist. OM.

Die Definition des EINEN Wanderers und der Wiedergeburt wie in diesem Buch erklärt macht Sinn. Buddhaghosas Interpretation jedoch macht keinen Sinn. Sie repräsentiert nicht den Kern der Lehre Buddhas. Um 820 n. Chr. nannte Shankara, der große vedische Kommentator, Gautama Buddha "einen alten Schwätzer". Kein Wunder, SHANKARA HATTE DIE BUDDHAGHOSA-INTERPRETATION DES BUDDHISMUS GELESEN. Dieser Buddhismus ist, wie Dr. Grimm schreibt, wirklich keine Religion für die indischen Arier. Mögen die beiden Bände BUDDHISMUS WIE ER SEIN SOLLTE I+II dazu beitragen, den falschen Buddhismus aus der Welt zu schaffen.

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